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ERü Matzke
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So will ich malen
und nicht anders

Ein Erlebnis, ein Gefühl, eine Idee stehen am Anfang und sind immer der Ausgangspunkt meiner Bilder. Wie im „richtigen" Leben ist am Anfang des Malens aber ist nicht klar, wohin die Reise geht.


Ich folge immer der ersten Eingebung und entscheide mich für eine Farbe, mit der ich beginnen will. Danach folgen weitere Farben - ganz nach Gefühl, wie es mir gerade in den Sinn kommt. So folgt Farbschicht auf Farbschicht. Bei dieser Arbeitsweise komme ich aber immer an eine Art End-Punkt, wo nichts mehr zu gehen scheint. Die ursprüngliche Bildkomposition geht nicht mehr auf, plötzlich befinden sich Bild und Wirklichkeit auf verschiedenen Wegen. Damit es weiter gehen kann, braucht es etwas Neues: einen anderern Aufbau, eine andere Farbe, eine andere Intention.
Bis ein Bild fertig ist, kann sich dieser Zustand mehrmals wiederholen. Anfangs empfand ich diesen Zustand als sehr bedrohlich, heute dagegen als besonders spannend und gewinnbringend für meine Arbeit. Wie im „richtigen“ Leben ist am Anfang des Malens nicht klar, wohin die Reise geht. Sicher ist nur eines, dass Geplantes und Zufälliges je ihren Anteil in meinen Bildern haben: Vergangenes (Plan), Gegenwärtiges (Malen) und Zukünftiges (Betrachten) sind in meinen Bildern immer angelegt.
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